Klassenfahrt nach Mainz

Klassenfahrt der 3. und 4. Klasse nach Mainz 

 Am Mittwoch, den 10.06. trafen sich 33 aufgeregte Dritt- und Viertklässler mit ihren Eltern auf dem Bürgerplatz. Mit dem Bus ging es in unsere Landeshauptstadt Mainz.


Nach eineinhalb Stunden Fahrt kamen wir in Mainz an. Wir mussten noch ein kurzes Stück bis zur Jugendherberge laufen. Wir waren alle so gespannt auf die Zimmer, aber die waren noch nicht fertig.


Also ging es erst einmal auf den Spielplatz der Jugendherberge. Dort gab es ein Karussell, eine Rutsche, Schaukeln, eine Tischtennisplatte und auch Tische und Bänke. Um 12 Uhr gab es ein leckeres Mittagessen in einem sehr schönen, bunten Speisesaal.



Nach dem Essen machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Stadt. Wir liefen durch den Volkspark und dann weiter am Rhein entlang. Es war interessant, den großen Frachtschiffen zuzuschauen. Wir hatten eine Stadtrallye gebucht. Unser Stadtführer hieß Heinz. Er hat uns viel über Mainz erzählt und wir haben viel gesehen.


Dann machten wir uns auf den Rückweg zur Jugendherberge und dort konnten wir dann endlich in unsere Zimmer. Wir waren alle so aufgeregt. Die Zimmer waren richtig schön, wir waren begeistert.


Nach dem Abendessen trafen wir uns alle im Gruppenraum und haben Zimmerschilder gebastelt.   Dann war auch schon Zeit, die Zimmer noch etwas aufzuräumen und sich bettfertig zu machen. Aber es dauert noch ganz schön lange, bis die letzten eingeschlafen waren.


Am nächsten Morgen waren viele noch ganz schön müde, weil sie so wenig geschlafen hatten. Auch unsere Begleiter sahen noch ziemlich müde aus. Aber nach einem ausgiebigen Frühstück mit Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade, Nutella, Jogurt und Obst waren wir bereit für neue Unternehmungen.


 Kurz von neun Uhr sind wir wieder in die Stadt gelaufen und um zehn Uhr hatten wir eine Führung im Gutenbergmuseum, dass zur Zeit in Teilen des Naturhistorischen Museums untergebracht ist, da das eigentliche Museum saniert wird. Im Museum haben wir erfahren, wie Gutenberg im 15. Jahrhundert die ersten Bücher gedruckt hat.


Danach ging es zum Mittagessen zurück in die Jungendherberge und anschließend mit dem Bus in den Botanischen Garten der Gutenberg Universität. Wir hatten bei der Grünen Schule einen Workshop zum Thema „ Wie die Schokolade zu uns kommt“ gebucht. Wir lernten, dass die Kakaopflanze in einem Gürtel entlang des Äquators wächst, also ein warmes und feuchtes Klima braucht. Die rötlichen Bohnen werden dort geerntet und in Bananenblättern getrocknet. In Fabriken werden sie geröstet, gemahlen und durch die Zugabe von Vanillezucker und Fett zu Schokolade verarbeitet. Wir haben auch erfahren, dass die Bauern, die die Kakaobohne anpflanzen nur sehr wenig von dem Geld abbekommen, das wir für die Schokolade bezahlen. Wenn wir fair gehandelte Schokolade kaufen, tragen wir dazu bei, dass die Verteilung etwas gerechter ausfällt.


In den Gewächshäusern sahen wir dann noch eine echte Kakaopflanze und viele andere tropische Gewächse. Auch das Klima des Regenwaldes haben wir hier gut nachempfinden können.


Der Höhepunkt war natürlich  die Herstellung unserer eigenen Schokolade. Wir haben Kakaobohnen geschält, mit einem Mörser zermahlen, sie mit Vanillezucker und Kokosöl vermischt und dann auf einen Butterkeks gestrichen. Es schmeckte anders als gekaufte Schokolade, aber sehr lecker.


Zurück in der Jugendherberge stand schon wieder das Abendessen auf dem Programm. Gut gestärkt gingen wir abends noch zum Spielen in den Volkspark. Dort gibt es tolle Spielplätze mit einem Kletterparcours, Rutschen, Schaukeln, einen  Wasserspielplatz und viel Platz zum Fußball spielen und toben.


An diesem Abend fielen wir todmüde in unsere Betten und die meisten schliefen auch ziemlich schnell ein.

Dann war auch schon der letzte Tag gekommen. Nach dem Frühstück hieß es Koffer packen und Zimmer räumen. Danach liefen wir noch einmal in die Stadt. wo wir alle ein leckeres Eis bekamen.

 

Und dann stand auch schon die Rückfahrt an.  Kurz vor 14 Uhr kamen wir alle wieder wohlbehalten auf dem Bürgerplatz an. Wir freuten uns sehr, unsere Eltern wiederzusehen und sie sich auch, uns wieder zu sehen. Eine schöne und erlebnisreiche Klassenfahrt war zu Ende.